Tierärzte ohne Grenzen e. V.

©Tierärzte ohne Grenzen e. V. - Ausgebildete Tiergesundheitshelfer impfen in der kenianischen Mara-Region Welpen gegen Tollwut.

Mai 2018 - Tierärzte ohne Grenzen ist eine Nichtregierungsorganisation, die seit 1998 am Größeren Horn von Afrika tätig ist. Die Organisation hat ihren Hauptsitz in Berlin, sowie ein Regionalbüro in der kenianischen Hauptstadt Nairobi.

Unter dem Motto „Wenn Tiere Leben bedeuten“ engagiert sich Tierärzte ohne Grenzen im Rahmen einer ganzheitlichen Entwicklungszusammenarbeit für Menschen in Ostafrika, die von der Landwirtschaft, insbesondere der Nutztierhaltung leben. Einen Schwerpunkt in der Projektarbeit vor Ort, aber auch in der Netzwerkarbeit in Deutschland und Europa bildet der One Health-Ansatz. Mit dem Projekt „Impfen für Afrika“ möchte Tierärzte ohne Grenzen dazu beitragen, dass Tollwut als eine Form der Zoonose eingedämmt wird. Sie unterstützt mit dem Projekt auch die Weiterbildung lokaler TiergesundheitsmitarbeiterInnen, um so die Selbsthilfekräfte der Gemeinschaft zu stärken und Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

Das Ziel dabei ist es, in den ausgewählten fünf informellen Siedlungen am Rande von Nairobi Tollwutimpfungen durchzuführen. In den engen Gassen und kleinen Notunterkünften in diesen Siedlungen leben die Menschen sehr eng mit ihren Hunden und Katzen zusammen. Da Kenia im Gegensatz zu Deutschland nicht tollwutfrei ist, besteht ein sehr hohes Risiko der Menschen und vor allem der Kinder, sich mit dieser gefährlichen Krankheit zu infizieren. Ist die Krankheit einmal ausgebrochen, führt sie unweigerlich zum Tod. Eine wirksame Bekämpfung dieser heimtückischen Krankheit ist aber durch flächendeckende Impfungen möglich, die mindestens 70 % der Hundepopulation abdecken.

Die apoBank-Stiftung unterstützt das Projekt mit einer Spende in Höhe von 10.000 €.

Möchten Sie mehr über die Arbeit von Tierärzte ohne Grenzen erfahren? Informieren Sie sich gerne auf deren Internetseite.